Big Island - 15.3. bis 18.3.

15.3. - Ankunft Big Island
Painted ChurchPainted ChurchAbermals ging es recht früh zum Flughafen, doch diesmal immerhin nur etwa eine Stunde vor Abflug. Hat locker gereicht. Auf Big Island nehmen wir einen Jeep Wrangler, da der Reiseführer von einigen Strassen spricht, die nur mit Allradler zu befahren sind. Diesmal ist es leider nicht ganz so schick wie auf Kauai, aber passt schon. Wir sind ja wieder nur drei Tage hier. Nach dem einchecken schauen wir uns mal die Gegend um Kona Richtung Süden an. Wir halten bei einer Kaffee Plantage und lassen uns das Gelände zeigen. Kaffee kaufen wir keinen, aber gute Kekse. Weiter geht es zu der berühmten Painted Church. Das Wetter ist toll, und wir geniessen die schöne Aussicht. Wir fahren noch etwas gen Süden, bis mal wieder dunkel wird.

16.3. - Norküste Big Island
Heute machen wir uns auf dem Weg Richtung Norden. Unser Reiseführer empfiehlt eine schöne Tagestour von 250 km. Also Pferde satteln und los. Vorbei geht es an grossen Lavafeldern, wo viele mit weissen Steinen Schriftzüge reinlegen. Das sieht interessant aus, zumal man das sonst eher andersrum kennt. Nach den Lavafeldern geht es zum nördlichsten Punkt der Insel. Hier liegt der Upolu Flughafen, laut unserem Reiseführer ist direkt hinter diesem die vermutliche Geburtsstätte des Königs Kamehamea von Hawaii. Norküste Big IslandNorküste Big IslandNun, wir stehen am Flughafen und sehen hier ausser Feldwegen nichts mehr. Wir können uns kaum vorstellen, das hier noch was kommt, aber da wir ja einen 'Off-Roader' dabei haben probieren wir es aus. Nach einigen hundert Metern stoppen wir erstmal, denn hier wird es matschig. Egal, ein Off-Roader muss das können also weiter. Mir macht das ganz sichtlich Spass während sich Kerstin glaub ich zeitweise nicht ganz so wohl fühlt. Nach einigen Minuten so fahren bekommen wir Gegenverkehr - das kann lustig werden. Obwohl hier nirgends Platz ist, weichen die beiden Fahrzeuge soweit auf die Seite aus, dass ich Angst hätte das Auto kippt um. Irgendwie geht es, und ein netter Mann sagt uns wir sind auf dem richtigen Weg. Irgendwann kommen wir tatsächlich an und sehen ein paar Steinhaufen - verzeihe, Grundmauern - wo der König geboren sein soll. Aha. Egal, immerhin haben wir unterwegs ein paar Wale im Meer gesehen. Wir fahren dann weiter bis zu Waipo. Hier bringt uns die Strasse über einen Berg wo grüne Felder und Wiesen zu sehen sind und überhaupt ist die Landschaft total anders wie am morgen. Am Woipu Valley angekommen sehen wir das erste mal ein Schild, dass uns besagt hier dürfen nur noch 4WD-Fahrzeuge weiter. Gut, dass wir eines haben. Über ein ziemliches Gefälle geht es hinunter und wir verstehen warum andere Autos hier nichts zu suchen haben. Denn auch unten angekommen ist die Strasse nicht wirklich eine Strasse.Waipio ValleyWaipio Valley Es geht quer durch den Wald, durch Bäche und über Stock und Stein. Aber es macht Spass und ist wirklich schön hier unten. Am Strand angekommen sehen wir das erstmal wirklich schwarzen Sand. Der ist nicht nur schön, sondern auch warm. Wir geniessen Sonne, Strand und mehr bevor aus auf dem Rückweg geht. Ganz bis nach Hilo wie der Reiseführer empfiehlt schaffen wir es eh nicht mehr, also eher den schnelleren Weg zurück Richtung Hotel. Der fährt uns noch an der Parker Ranch - amerikas größter Ranch - vorbei. Und das auf einer Insel.

17.3. - Mauna Kea
Mauna KeaMauna KeaHeute sind wir richtig brutal zu uns selbst und stehen schon um 3 Uhr morgens auf. Wir wollen auf den Mauna Kea - höchster Berg der Inseln - um den Sonnenaufgang zu sehen. Die Fahrt im kompletten Dunkel auf den 4000-er ist teilweise abenteuerlich, und auch hier sind wir mit dem Off-Roader deutlich besser bedient. Leider landen wir voll in den Wolken, es ist scheisse kalt und schneit dazu auch noch. Von der Sonne sehen wir erst nichts. Schade. Wir fahren weiter nach Hilo und wollen da etwas ausruhen. Frühstück gibts dann in Ken's House of Pancakes. Nichts besonders, aber gut und günstig. Ansonsten entäuscht uns Hilo eher. Also fahren wir von hier aus erstmal weiter gen Norden und schauen uns die wichtigsten Wasserfälle, die Akaka Falls, an.Akaka FallsAkaka Falls Später gehts dann Richtung Süden, hier finden wir bei Pahoa den Lava Tree National Park. Durch den Park fährt ein kleiner Trail, der recht kommt als Abwechslung zu der ganzen Fahrerei hier. Weiter geht's dann zum Cape Kamukahi Lighthouse - wohl eher ein Lighthouse für Arme. Schön ist aber die Lavalandschaft. Alles schwarz, trocken und tot. Noch nicht viel bewachsen. Kurz dahinter ist es jedoch schon sehr dschungelig und erinnert uns immer wieder an unseren Trip nach Malaysia. Endziel für heute ist der aktive Teil des Vulkans, wo man Lava fliessen sehen kann - wenn das Wetter mitspielt. Wir und alle der letzten drei Tage hatten Pech. Das Wetter ist zu windig und feucht, sodass es den Rangern zu gefährlich ist Touris an die Lava zu lassen. Das es schon wieder unser letzter Tag auf der Insel ist fällt dieser Programmpunkt wohl leider aus. Wir fahren diesmal die Südstrecke zurück zum Hotel. Hier regnet es stellenweise erbärmlich und wir sind froh im Hotel anzukommen - nicht zuletzt da wir den Tank mal wieder ganz leer gemacht haben.

Bildergallerie Big Island