12.3. - Ankunft Kauai
Leuchtturm am NordzipfelRelativ früh am morgen werden wir in Oahu vom Hotel abgeholt und mit dem Shuttle zum Flughafen gebracht. Mehr als zwei Stunden vor Abflug - viel zu viel für einen inter-island Flug. Egal, gegen Mittag sind wir endlich auf Kauai und nehmen unseren Mietwagen in Empfang. Da es ein gutes Upgrade Angebot für ein Cabrio gibt entscheiden wir uns dafür. Leider sind alle Mustangs bereits unterwegs und wir müssen mit einem Chrysler Sebring vorlieb nehmen. Auch nett, nur zu wenig Platz für Gepäck und Verdeck im Kofferraum. Das Hotel ist schnell gefunden, und wir sind sehr positiv überrascht. Im Best Western gibt es nur Suites mit Küche, Wohn-/Esszimmer, Schlafzimmer und natürlich Bad/Dusche. Das ganze schön eingerichtet, dazu kostenloses Internet und Parkplatz. Na wenn es so weiter geht ist das schön. Für den Rest des Tages entscheiden wir uns die Nordküste anzuschauen, soviel Zeit ist eh nicht mehr und auch das Wetter ist mal wieder nicht so toll. Als wir bei dem Leuchtturm der Insel ankommen ist der Wind so stark und kalt, das wir gar keine Lust haben auszusteigen. Also schnell weiter, wir fahren bis ganz ans Ende der Strasse Haena. Von hier aus soll es einen schönen Blick zu der berühmten Na'apali Coast geben. Dass man hier noch eine gute Stunde über Stock und Stein durch den Dschungel muss erfahren wir erst dort. Kurz vor Dämmerung und bei drohendem Regen haben wir dazu keine Lust. Also Rückweg mit Zwischenstopp zum Abendessen, und dann ist dieser Tag auch schon rum.
13.3. - Kauai Südseite
Waimea CanyonNachdem wir ausgeschlafen haben, machen wir uns erstmal Frühstück in der eigenen Küche und nutzen das Internet um nach Hause zu telefonieren. Schon praktisch wenn es das in jedem Hotel gäbe. Alles erledigt, also auf in den Süden der Insel. Hier soll auch das Wetter am stabilsten sein heute. In der Tat können wir das Verdeck öffnen, zumindest bis Poipu. Als wir am Strand ankommen setzt mal wieder Regen ein, und mit der ganzen Tourimenge flüchten auch wir wieder ins Auto. Wir fahren weiter zum Spouting Horn - eigentlich sehr ähnlich dem Blowhole was wir auf Oahu schon gesehen haben. Nur hat es hier heute wohl nicht genug wellen, somit sprudelt es nur etwas gelangweilt aus dem Loch. Wir machen uns auf den Weg zum Waimea Canyon, unterwegs scheint wieder die Sonne und wir sind guter Dinge. Die Strecke ist schön, erinnert etwas an eine Passfahrt in der Schweiz, nur die Bäume sind nicht so zahlreich. Als wir beim ersten Canyon Lookout ankommen - oh wunder - mal wieder Wolken und Regen. Vor lauter Nebel sieht man vom Canyon eigentlich gar nichts. Wir fahren weiter in der Hoffnung, das das Wetter besser wird. Fehlanzeige. Irgendwann geben wir auf, und fahren zurück zum Strand - zum Wandern hier in der Kälte haben wir eh keine Lust, und laut Reiseführer kann man in den Barking Sands auch gut spazieren gehen. Unten angekommen ist das Wetter wieder gut, nur finden wir kein Platz zum wandern, es ist alles militärisches Sperrgebiet. Auf dem Weg finden wir noch den Hinweis auf ein russisches Fort, welches sich jedoch zunächst vor uns versteckt. Nach einiger Sucherei finden wir herraus, das es mal ein Fort war und nun nur noch die Grundmauern stehen, welche zusätzlich noch ziemlich verwachsen sind. Also schwer auszumachen. Nicht gerade so beeindruckend. Dafür sieht man in der Zwischenzeit auf dem Berg blauen Himmel, also nochmals die 'Passstrecke' hoch, und wir haben Glück. Es ist noch bewölkt, aber trocken und die Wolken haben sich immerhin aus dem Canyon zurückgezogen. Wir haben einen tollen Ausblick. In der Tat ist der Canyon seinem grossen Bruder in Arizona doch sehr ähnlich. Nur wanderen wollen wir nun auch nicht mehr, ist ja schon wieder spät geworden. Zum Abendessen haben wir uns entschieden ein Restaurant aufzusuchen, was auf dem Weg lag und auch im Reiseführer lobend erwähnt wird. Im dunkeln ist das Gaylord's aber gar nicht mehr so einfach zu finden, denn beleuchtete Schilder haltet man hier wohl für Luxus. Die Sucherei lohnt sich, denn das Essen und das Ambiente sind sehr zu empfehlen.
14.3. - Letzter Tag auf Kauai
Opaeka FallsNeuer Tag, neues Glück und wiedermal ist das Wetter eher durchwachsen mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwo nass zu werden. Wir entscheiden uns die Wasserfälle in der Umgebung zu besichtigen. Dabei finden wir noch ein Hawaiian Village, indem ein traditionelles Dorf nachgebaut wurde und die einzelnen Gebäude erklärt sind. Schön gemacht das ganze, und wenn es nun auch noch sonnig wäre hätten wir sicher die Kanufahrt zu den 'Secret Falls' gemacht. So lassen wir das und fahren weiter. Unterwegs finden wir noch eine nette Kirche am Wegesrand. Kerstin gräbt nun noch Coupons aus und findet einen von einem Geschäft, wo es lokale Produkte wie Marmelade usw. gibt. Natürlich fast am anderen Ende der Insel, aber wir haben sonst nichts zu tun, und der Tank muss ja sowieso leer werden. Die Fahrt lohnt sich, denn die Produkte von Aunty Lilikoi sind gut und auch noch günstig. Das ideale Mitbringsel. Ein weiterer Coupon bringt uns zu einer Keksbäckerei, nur die hat schon zu. Nun suchen wir noch eine Zuckermühle, die auf unserer Karte eingezeichnet ist, doch die ist nicht zu finden. Statt dessen finden wir nur eine Kaffeeplantage. Hier gibt es aber nichts zu kaufen. Nun, es wird auch schon wieder dunkel, also zurück Richtung Hotel. Abendessen gibt es heute Pizza in der Pizetta. Auch die ist sehr zu empfehlen!